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Städtische Musikschule / Viel Zuspruch bei Meisterkursen

Der letzte Feinschliff

Von Thomas Hampus

Schon vor einem Jahr war der Meisterkurs für Pianisten von Professor Sontraud Speidel, Karlsruhe ein großer Erfolg. Der zweite Kurs am zurückliegenden Wochenende übertraf ihn nochmals.

Schon seit Jahren ist die Städtische Musikschule "Johann Melchior Dreyer" mit Erfolg bemüht, besonders fortgeschrittenen Schülern, aber auch professionellen Musikern, mit Meisterkursen ein höchstqualifiziertes Weiterbildungsangebot zu machen. Man erinnert sich an die Professoren Lukas David, Violine, Martin Ostertag, Cello, aber auch Sontraud Speidel.

Zum ersten Mal war nun die Karlsruher Musikhochschullehrerin zu einem Meisterkurs in Ellwangen, der hiesige Klavierlehrer Ruben Meliksetian, der sich auch um Ostertag bemüht hatte, holte seinige einstige Professorin an die Jagst.

Am vergangenen Samstag und Sonntag kümmerte sie sich intensiv um die aktiven Teilnehmer des Kurses, der in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs den sechs- bis 21jährigen Pianisten sowie acht passiven Teilnehmern zugute kam. In verschiedenen Fällen waren die Lehrer mit ihren Schülern nach Ellwangen an die Musikschule gekommen.

Neben einem Ellwanger Schüler befasst sich die Professorin mit Klavieristen aus Berlin, Calw, Frankfurt/Main, Karlsruhe, Lahr, Pforzheim, Stuttgart, Ulm und Weil der Stadt sowie Pianisten aus Tschechien.

Zwei Teilnehmer waren trotz des engen Zeitplans kurz zu Gesprächen bereit. So die 12jährige Charlotte, die sieben Jahre Klavierunterricht hatte und mit ihrer Lehrerin angereist kam. Sie betonte, dass Speidel "sehr genau arbeitet". Damit meinte die Schülerin sowohl die musikanalytische, die klaviertechnische aber auch die interpretatorische Arbeit am Musikstück.

Auch Larissa Schüle, Lehrerin aus Calw, zeigte sich angetan. Sie hatte vier Schüler nach Ellwangen mitgebracht, die in Regionalwettbewerben von "Jugend musiziert" bereits Preisträger waren und teilweise zum kommenden Landeswettbewerb nach Aalen weiter geleitet wurden. Das Abschlusskonzert der Teilnehmer zeigte ein großes Spektrum an erarbeiteter Literatur von Johann Sebastian Bachs "Goldbergvariationen" über eine vierhändig gespielte Mozart-Sonate, einen Slawischen Tanz Antonin Dvoraks oder seltener gehörten Kompositionen, wie einen Marsch des Russen Valerij Aleksandrovic Gavrilin.

Schwäbische Post Ellwangen, 27. März 2006